Freiheit für Josef

"Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen." (George Orwell)

Unterstützen

joseffreilassen-web

Leider ist ein Gerichtsverfahren nicht nur eine psychologische, sondern auch eine finanzielle Belastung.

Wir benötigen geschätzt noch 50.000 Euro um die Kosten des 1. Prozesses und der Berufung zu bezahlen. Wofür werden Ihre Spenden verwendet:

    1. Prozess

  • Stimmgutachten: geschätzte Kosten 3000 Euro
  • Handschuhgutachten: geschätzte Kosten 4000 Euro
  • Prozesskosten 3 Verhandlungstage: Kosten werden nach Abschluss des gesamten Verfahrens (einschließlich Berufung) bekannt gegeben
  • Anwaltskosten: aktuell 2/3 abgedeckt
    Berufung

  • Prozesskosten
  • Anwaltskosten

Trotz der vielen bisherigen Spenden wurden bisher gerade einmal 2/3 der Anwaltskosten des ersten Prozesses bezahlt. Alle weiteren Kosten sind noch ungedeckt.

Wir haben ein privates Konto mit folgenden Kontodaten für finanzielle Hilfe eingerichtet.
Bernd Slowik
Kto-Nr.: 263528200 IBAN: DE89 8204 0000 0263 5282 00
BLZ: 82040000 (Commerzbank) BIC: COBADEFFXXX
Verwendungszweck: Wien

Die Ortsgruppe der Roten Hilfe Jena hat ebenfalls ein Spendenkonto für Josef eingerichtet:
Rote Hilfe Ortsgruppe Jena
Kto-Nr.: 4007 2383 09 IBAN: DE77 4306 0967 4007 2383 09
BLZ: 430 609 67 (GLS-Bank) BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: Wien

 

 

 

Zusätzlich gibt es in der App die mobile Version dieses Blogs und unseren Twitterfeed #freejosef.

13 Kommentare

  1. Pingback: Freiheit für Josef! | Philosophenstübchen-Blog

  2. Liebe Familie Slowik,

    in den deutschen Medien habe ich Heute von dem Schicksal von “Josef” erfahren und mir Ihre Homepage hier angeschaut.

    Ich bin ebenfalls fassungslos, dass Josef offenbar sich nun mehr seit 4 Monaten in U-Haft befindet, was – egal zur Frage seiner Schuld oder Unschuld – einfach völlig übertrieben ist, auch wenn man als Außenstehender wenig über mögliche Fluchtgefahren, Wiederholungsstraftaten etc. wissen kann, sollte sich dass zuständige Gericht ernsthaft fragen, was sie mit einem solchen Vorgehen beim “Täter” erreichen wollen und welches Bild sie von der Justiz in Österreich an den Rest der Welt senden!?

    Ich habe über 12 Jahre im Schutz- und Sicherheitssektor gearbeitet, habe selber und am eigenen Leib erfahren, dass auch sonst völlig friedliche Menschen, bei Massenansammlungen oder in großen Gruppen, zu (für mich!) völlig unverständlichen Gewaltausbrüchen bereit sind, bzw. zu “Attacken” gegen andere neigen, welche sie meist hinterher selbst schwer nachvollziehen können – Fakt ist dabei aber auch, dass jeder Mensch in bestimmten/gewissen Situationen zu “Taten” fähig ist, die unter “normalen” Umständen niemals von ihm oder ihr zu erwarten wären.
    Bedeutet, dass es für mich als Außenstehender durchaus möglich erscheint, dass auch Josef möglicherweise für die ihm vorgeworfenen Taten verantwortlich, bzw. schuldig ist – selbst aber WENN alle Vorwürfe stimmen/zutreffend sein sollten, halte ich die momentane U-Haft für völlig überzogen UND was soll sie im Endeffekt bringen, außer dass ein junger Mann in seiner Entwicklung extrem gestört wird!? Denn sollte er schuldig sein, erhält er eine Strafe die seinen Taten angemessen sein sollte, eine künstlich verlängerte U-Haft macht somit zweifach keinen Sinn, auch wenn sie bei einer evtl. Verurteilung angerechnet werden würde!

    Demonstrationen gegen Extreme, bzw. Rechte Gruppen sind auch für mich immer Wichtig und Richtig. Sein Demonstrationsrecht zu nutzen, um radikalen Menschen zu zeigen, dass man gegen sie, bzw. ihren Ideologien ist – mit Gewalt dann aber bei solchen Demonstrationen gegen die Polizei etc. vorzugehen, führt solche “Veranstaltungen” allerdings ins Absurde und das ein Staat bei Gewalt gegen seine Beamte streng vorgeht, kann ich auch verstehen.
    Ich verstehe jedoch nicht, dass ein Mitbürger Ihres Landes nun nach Feststellung seiner Personalien usw. künstlich lange in besagter U-Haft gehalten wird – dies erscheint mir fast so, als gebe es in Österreich keine Prozessordnung, denn eine so hohe Fluchtgefahr von Josef kann ich mir als neutrale Person nicht vorstellen, die nun mal die einzige “Gefahr” wäre, jemanden derart lange ohne Urteil einzusperren.
    Wirklich ein Armutszeugnis für die österreichische Justiz!

    Ich wünsche Ihnen und Josef natürlich alles Gute, hoffe das es bald ein Ergebnis gibt, dass diesen Albtraum beendet und die Justiz in Ihrem Land schnell zur Besinnung kommt, denn dieser Zustand erinnert sehr stark an “Guantanamo” und zeigt einer Demokratie, dass der von ihm gewählte Staat, bzw. seine Judikative sich selbst nicht an die von ihm beschlossenen Gesetze hält. Ein unerträglicher Zustand!

    Viele liebe Grüße aus Deutschland, ich drücke Ihnen die Daumen…!!!

    D. aus D.

  3. Jena, den 15.06.2014

    Glückwunsch für den Jenaer Zivilcouragepreis!

    Offener Brief an den Oberbürgermeister

    Sehr geehrter Herr Schröter,

    ich danke ausdrücklich der Jury des Jenaer Zivilcouragepreises!
    Ebenso wie der Ehrung von Lothar König wird bei der diesjährigen Preisvergabe an Josef Slowik die Diskussion zur “Rechtsstaatlichkeit” erneut in den Vordergrund gerückt.
    Herr Prager trifft den Nagel auf den Kopf, wenn er Österreich mit Nordkorea vergleicht. Die Vorgänge um die Verhaftung und den Prozess gegen Josef Slowik erinnern mich fatal an alte Zeiten:

    Seit Monaten wird Josef im Gefängnis teilweise in Einzelhaft (!) festgehalten ohne dass es Richter und/oder Staatsanwaltschaft schaffen, Beweise für seine Schuld vorzulegen. Wenn die modernen Möglichkeiten der Beweisaufnahme wahr sind, die immer wieder in der Presse thematisiert werden (siehe NSA-Skandal oder Diskussionen zu Befugnissen der Polizei, zum Landespolizeigesetz o.ä.), sollte es doch in wenigen Wochen möglich sein, Josef den Prozess zu machen???
    Die Justiz in Österreich sollte folgende Fragen schnellstens beantworten, um den obigen Vergleich aus der Welt zu schaffen:
    1. Warum dauert die Beweisaufnahme derart lange? Die Behörden haben alle Zeugen und Beweise, keine langfristige Recherchen sollten erforderlich sein!
    2. Wieso wird eine Person für die Taten von ca. 500 “nicht ausgeforschten Mittätern” verantwortlich gemacht. Es sind ja wohl weitere Personen verhaftet worden!
    3. Reicht die Anwesenheit bei Straftaten Anderer aus, für diese Straftaten Verantwortung übernehmen zu müssen? (Zitat OTZ 7.6.14 “ist davon auszugehen, dass der Angeklagte bei diesen Beschädigungen zumindest anwesend war”)
    4. Bereits am ersten Verhandlungstag verstrickt sich ein Belastungszeuge in erstaunliche Widersprüche, muss Aussagen widerrufen, hat Gedächtnislücken. Wieso hat sich da der Verdacht gegen den Angeklagten erhärtet, ohne irgendeinen Beweis dafür vorzulegen???

    Man wird den Verdacht nicht los, dass hier ein willkürliches Exempel statuiert werden soll? Während beim NSU-Prozess in München peinliche (?) Pannen offensichtlich werden, soll hier jemand hinter Gitter gebracht werden, der genau so etwas verhindern will???

    Ich möchte ausdrücklich betonen, dass ich Gewalt verabscheue, aber Proteste, Demonstrationen und zivilen Ungehorsam als legitime Rechte mündiger Bürger betrachte. Ich persönlich kann nicht glauben, dass Josef in irgendeiner Weise für die erwähnten Ausschreitungen in Wien verantwortlich sein soll. Die Teilnehmer des sogenannten “Schwarzen Blocks” sollten zur Kenntnis nehmen, dass ihre Aktionen den Neonazis in die Hände spielen!

    Frank Creutzburg

  4. Liebe Familie Slowik,

    zuerst möchte ich Ihnen und vor allem Josef meine Solidarität aussprechen!
    Ich gebe zu den Prozess gegen Josef nicht im Detail und von Anfang an verfolgt zu haben. Durch zwei Artikel über meinen Xing-News Verteiler habe ich davon erfahren und stelle mir eine konkrete Frage:

    Wenn ein Bürger der Bundesrepublik im Ausland in Haft sitzt, die Umstände derart fragwürdig sind und das Medieninteresse den Prozess bereits in beiden Ländern überregional aufgreift, wo bleibt die Reaktion des auswärtigen Amtes?

    Ein dermaßen populistisch, menschenrechtsverachtend und unprofessionell geführter Prozess, steht denen gegen Mitglieder der „Weißen Rose“ oder die Mitstreiter Herrn von Stauffenbergs in keiner Weise nach. Sollte es sich die Bundesregierung wirklich leisten können, besonders nach dem Desaster der NSU-Affäre, wegzuschauen?
    Alle sind, bzw. waren, beunruhigt über „nationale Parteien“ im Europäischen Parlament. Wenn allerdings unter anscheinend national konservativer Regie ein Schauprozess gegen demokratische Meinungsfreiheit inszeniert wird, ist dies nur vereinzelte Reaktionen wert?!

    Da sich die Bundesregierung hoffentlich weiterhin zu den einfachsten Grundsätzen unserer Republik „Einigkeit und Recht und Freiheit“ bekennt, schlage ich einen direkten Apell an Frau Merkel vor. Da sie, meiner Meinung nach, ihren Beruf ernst nimmt, darf sie sich hierbei auch nicht aus der Verantwortung ziehen.

    Ich bin sehr gespannt auf die Reaktion aus Berlin und bete, dass diese die notwendige Hilfe enthält!

    In ehrlicher Verbundenheit verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

    Carl-Christoph Schwarz

  5. Sehr geehrter Herr Schwarz,

    vielen Dank für Ihre Anteilnahme. Meine Eltern haben schon vor Monaten einen Brief an das Bundeskanzleramt gesendet, jedoch keine Antwort erhalten. Sie haben allerdings recht, dass in der jetzigen Lager unter den erhöhten Druck der Öffentlichkeit unser Anliegen mehr Gehör finden könnte. Wir werden Ihren Vorschlage uns annehmen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Irma Slowik

  6. Sehr geehrte Frau Slowik,

    sollte in gegebener Frist erneut keine Antwort des Kanzleramtes erfolgen, würden Sie und Ihre Familie auch einen noch direkteren Schritt an die Öffentlichkeit in Betracht ziehen?

    Man mag von den öffentlich rechtlichen sowie privaten Sendern halten was man will. Allerdings hilft ggf. gerade die Art des Journalismus wie er bei „Akte“, „Hart aber fair“ u.ä. Sendungen zur Anwendung kommt, um den richtigen Nerv zu treffen.
    Auch Online News wie z.B. „LeNEWS“ von LeFloid können behilflich sein eine möglichst breite Resonanz zu erzeugen.

    Allein gegen einen ganzen Staat zu kämpfen klingt immer sehr heroisch und romantisch. Allerdings kann ich mir nicht einmal ansatzweise vorstellen, wie man sich als David gegen einen solchen Goliath fühlt.

    Ich wünsche Ihnen, Ihrer Familie und vor allem Josef die notwendige Kraft und letztendlich ein schnelles Ende dieses Albtraums!

    Mit den herzlichsten Grüßen aus Dresden
    Carl-Christoph Schwarz

  7. Sehr geehrte Frau Slowik,

    soeben habe ich den Beitrag von „Brisant“ (April sowie Juni diesen Jahres) gesehen. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass die Öffentlichkeit noch mehr darüber erfahren soll und muss.

    Mit herzlichen Grüßen
    Carl-Christoph Schwarz

  8. Liebe Eltern,

    ich habe davon heute in den Medien erfahren.

    Ich wünsche Ihnen und Ihrem Sohn viel Erfolg, Kraft und Gottes Segen.

    LG

  9. Wollte gerade spenden.

    Was für ein Name ist bei Konto 1 anzugeben?

    Danke.

    • bei Name kannst du stets angeben was du möchtest. das wirkt sich nicht auf die Transaktionen aus. Familie von Josef , zB macht Sinn.

  10. Pingback: Spenden für #freejosef | Das Kraftfuttermischwerk

  11. Pingback: #BuKo bei uns! - GRÜNE JUGEND Dresden

  12. Eine abscheuliche Geschichte.
    Ich finde ein PayPal Konto wäre sinvoll. Auslandüberweisung ist mir leider nicht møglich..

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.